Aktuell > Konrad Epple MdL bei 100-Tage-Rückblick in Münchingen: „Grün-Rot macht neue Schulden trotz sprudelnder Einnahmen“



„Bei Freunden“ sei er an diesem Abend, stellt der Landtagsabgeordnete Konrad Epple nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Münchinger CDU-Vorsitzenden Rudolf Bauer fest. Und tatsächlich ist der Ditzinger Volksvertreter hier mit fast allen per Du. Wieder einmal wird spürbar, dass Konrad Epple als Abgeordneter „für die Menschen“ da ist. Er ist einer von ihnen, und wenn er „kurze Wege“ und direkte Erreichbarkeit bei allen Fragen verspricht, dann ist das glaubwürdig.

An diesem Abend in Münchingen hält Konrad Epple Rückschau auf die Anfangsphase der Grün-Roten Regierung: „Die Grünen haben im Wahlkampf eine solide Finanzpolitik versprochen. Doch jetzt nehmen sie neue Schulden auf. Dass wir über eine Milliarde Euro Steuermehreinnahmen haben, wird einfach ignoriert. Damit hätten sie einen ausgeglichenen Haushalt aufstellen können, aber das wollen sie nicht.“

Problematische Folgen für die Finanzen des Landes sieht Konrad Epple auch in der „großzügigen“ Einstellungswelle der neuen Regierung. „Wir gestehen einer Regierung nach einem Wechsel durchaus zu, dass sie nicht mit der kompletten alten Mannschaft weiter machen möchten.“ Allerdings seien Ausmaß und Höhe der Besoldung nicht zu rechtfertigen und nur mit einer Versorgungsmentalität zu erklären, so der engagierte Abgeordnete.

Beim Dauerbrenner-Thema Stuttgart 21 spricht sich Konrad Epple für eine Volksabstimmung aus. Er hoffe, sie diene der Befriedung. Durch Proteste und damit verbundenen Polizei- und Verkehrsmaßnahmen sei bisher schon so viel Geld verschwendet worden, „da kommt es mir auf die 10 Millionen Euro, die dafür angesetzt werden, auch nicht mehr an“, so der Abgeordnete.

Wenn Konrad Epple aus seiner Arbeit im Innen- und im Petitionsausschuss berichtet, wird klar: „Mir macht’s großen Spaß als MdL. Wenn man z.B. mit seiner Initiative im Petitionsausschuss jemandem helfen kann, dann sind das die besonders schönen Momente im Abgeordnetenleben.“

Nach diesen umfassenden Einblicken, gehen die Münchinger mit vielen neuen Informationen nach Hause. Bei der Verabschiedung gibt Rudolf Bauer das Versprechen der kurzen Kommunikationswege an Konrad Epple zurück: „Mach weiter so und wenn du mal ein großes Problem hast, dann ruf uns einfach an und teste die Stimmung.“ Nur so funktioniert Politik – mit den Menschen und nicht über sie hinweg.