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70 Jahre CDU Kreisverband Ludwigsburg

„Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft“

Wilhelm von Humbold, 1767-1835

Besigheim. Der 70. Geburtstag ist schon etwas Besonderes. Das dachten sich wohl auch knapp 250 Mitglieder und Freunde der CDU am Abend des 24. November, als sie der Einladung des CDU Kreisverbandes Ludwigsburg in die Alte Kelter nach Besigheim gefolgt waren.


„Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft“

Wilhelm von Humbold, 1767-1835

 Besigheim. Der 70. Geburtstag ist schon etwas Besonderes. Das dachten sich wohl auch knapp 250 Mitglieder und Freunde der CDU am Abend des 24. November, als sie der Einladung des CDU Kreisverbandes Ludwigsburg in die Alte Kelter nach Besigheim gefolgt waren. Unter den 250 Mitlgliedern waren auch 10 Besucher aus Korntal-Münchingen.

 Genau auf den Tag feierte die christlich demokratische Union an diesem Tag ihr 70. jähriges Bestehen im Kreis. Bei einem ganz besonderen Festakt sollte den Anfängen, der Vergangenheit und den Persönlichkeiten, die die Partei in den sieben Jahrzehnten hervorgebracht hatte, gedacht werden. Stilvoll eröffnet durch den CDU Kreisvorsitzenden und Vizepräsident im Europäischen Parlament, Rainer Wieland MdEP, schloss sich ein interessanter und beeindruckender Rednerkreis an.

 So gab, nach einem Grußwort des Landtagskandidaten im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen, Fabian Gramling, Prof. Dr. Heinz Griesinger, als einziger noch lebender Kreisvorsitzender vor Rainer Wieland einen Einblick in die Vergangenheit der CDU im Kreisverband. Eindrucksvoll und gespickt mit viel Humor erzählte er, wie er zur CDU kam. Genau habe er sich damals die Parteien angeschaut und sich schließlich aus Überzeugung für die CDU entschieden. Er berichtete, wie damals die Sitzungen noch per Ausläuten in den Gemeinden, und zwar zu Zeiten, zu denen auch die Landwirte zu Hause waren, angekündigt wurden. Und wie er schließlich, gemeinsam mit seiner Frau Politik gemacht habe. Von Rhetorikseminaren für Frauen, die damals in der Politik noch recht still waren, bis hin zu Details aus dem damaligen Wahlkampf, wo er sich bei Veranstaltungen mit seiner Frau abgewechselt hatte, plauderte Prof. Griesinger eindrucksvoll aus dem Nähkästchen. Sein unvergesslichstes Ereignis war aber für ihn der Besuch und die Rede von Charles de Gaulle in Ludwigsburg. Fühlte er sich als junger Deutscher oft unwohl in seiner Haut, so änderte de Gaulle sein Gefühl und gab ihm Hoffnung.

 

Ganz ähnlich beschrieb der Festredner des Abends, Dr. Philipp Jenninger seine Gefühle bei dem Auftritt des ehemaligen Staatspräsidenten der Französischen Republik am 09. September 1962 im Innenhof des Ludwigsburger Schlosses. Auch der frühere Staatsminister im Bundeskanzleramt und Präsident des Deutschen Bundestags wurde nachdrücklich von der Rede de Gaulles beeinflusst.

Jenninger, der es als große Ehre beschrieb, die Festrede des Abends halten zu dürfen, schlug einen eindrucksvollen Bogen von den Anfängen der CDU im November 1945 bis heute. Dabei dankte er vor allem denen, die damals auch in Ludwigsburg das Ruder nach dem 2. Weltkrieg in die Hand genommen hatten und mit viel Einsatz und gegen den Widerstand Vieler, eine christlich demokratische Partei gegründet hatten. Für ihn sei es immer beeindruckend gewesen, wenn man gesehen habe, welche Persönlichkeiten dieser Landkreis hervorgebracht habe, darauf dürfe man stolz sein.

 

Besonders wichtig war Jenninger in seiner Rede auch nochmals die Bedeutung des Parteinamens herauszustellen und mit Fehlinterpretationen aufzuräumen. So stehe das ‚C‘ für die Orientierung an einem christlichen Menschenbild, ohne andere dadurch auszuschließen. Demokratisch bedeute der Kampf gegen alle totalitären Regimes und die Union bedeute den Abschied von engen Konventionen, eine Partei die offen sei für alle Menschen. Dies verkörpere die Partei seit 70 Jahren und was 70 Jahre erfolgreiche bestehe, habe Ewigkeitscharakter. Besonders die Achtung vor dem Menschen und seiner Würde sei der CDU das größte Anliegen und deshalb sei dies unter Adenauer auch im Grundgesetz verankert worden.

 Doch nicht nur in die Vergangenheit wurde geblickt, sondern auch in die Gegenwart und in die Zukunft. Über dem gesamten Abend stand das Zitat von Wilhelm von Humboldt „Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft“. Das Zitat, das von Helmut Kohl erweitert wurde, „Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten.“ Die CDU sei eine Erfolgsgeschichte, weil sie stets ihren Prinzipien treu geblieben sei. Und die Erfolge müsse man auch immer wieder herausstellen. Als Beispiele nannte er u.a. den Frieden seit 70 Jahren, die Wiedervereinigung und die Einführung der sozialen Marktwirtschaft.

 Auf diesem Erfolg müsse die CDU auch künftig aufbauen. Deshalb gelte es die anstehenden Herausforderungen in Europa zu lösen. Dabei verwies er auch deutlich auf das Wertefundament, das seiner Meinung nach wieder an Bedeutung gewinnen müsse. „Werte sind das tägliche Brot der Demokratie“, so Jenninger.

Abgerundet wurde die Feier durch einen Ausflug in die Historie der CDU auf lokaler Ebene. Der Abgeordnete aus dem Wahlkreis Ludwigsburg, Klaus Herrmann zeigte mit Zahlen, Daten und Fakten die Entwicklung der Partei anschaulich auf.

 Die musikalische Umrahmung des Abends war fast sinnbildlich. Mit mehreren Paukenschlägen stimmten 4 junge Schüler der Musikschule Besigheim die Gäste auf den bevorstehenden Wahlkampf ein. Abschließend bedankte sich der Vorsitzende der Besigheimer CDU, Dr. Uttam Das, bei den Gästen und schloss die Veranstaltung mit der Nationalhymne.









 

 

 

 

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